Selbstschutz und Vorsorge
Sicherheit durch gute Vorbereitung
Fällt Strom, Wasser oder andere Teile der Infrastruktur aus, kann es Stunden oder sogar Tage dauern, bis sich die Lage stabilisiert. Wer selbst vorsorgt, trägt dazu bei, die staatlichen Hilfsdienste zu entlasten und ermöglicht, dass Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
Selbstvorsorge: Sicherheit durch gute Vorbereitung
- Installieren Sie eine Warn-App wie NINA oder KATWARN, um im Ernstfall schnell informiert zu werden.
- Legen Sie einen Vorrat an Wasser, Lebensmitteln und wichtigen Medikamenten für mindestens drei bis zehn Tage an.
- Halten Sie eine grundlegende Notfallausstattung bereit, zum Beispiel eine Taschenlampe, ein batteriebetriebenes Radio, eine geladene Powerbank und etwas Bargeld.
- Notieren oder speichern Sie wichtige Kontakte und Adressen, etwa von Familie, Nachbarn und Hilfsdiensten.
- Informieren Sie sich im Voraus darüber, an wen Sie sich im Notfall wenden können und wo Sie Hilfe erhalten.
Auch in Apolda kann es vorkommen, dass Strom, Wasser oder die Heizung für mehrere Stunden oder sogar Tage ausfallen – etwa infolge von Unwettern, Überschwemmungen oder anderen Notlagen. In solchen Situationen ist es wichtig, zunächst eigenständig zurechtzukommen, bis Hilfe eintrifft. Eine gute Notfallvorsorge schützt Sie und Ihre Familie und trägt gleichzeitig dazu bei, die staatlichen Hilfssysteme zu entlasten. So können Einsatzkräfte zuerst den Menschen helfen, die besonders dringend Unterstützung benötigen.
Wenn Sie mehr wissen möchten, finden Sie beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausführliche Informationen. Dort finden Sie praktische Tipps, wie Sie Ihren Vorrat und Ihre Notfallausstattung sinnvoll planen und gestalten.
Essen und Trinken bevorraten
Hausapotheke für den Notfall
Wichtige Dokumente griffbereit
Hygiene in Notsituationen
Das gehört ins Notgepäck
In der Krise informiert bleiben
Wenn es zu einem länger anhaltenden Stromausfall kommt, ist es wichtig, dass Sie gut vorbereitet sind.
Das ist jetzt zu tun:
- Taschenlampe, Stirnlampe oder batteriebetriebenes Licht bereitstellen (inklusive Ersatzbatterien oder geladene Akkus).
- Zur Versorgung mit Informationen: Ein batteriebetriebenes oder Kurbel‑Radio bereithalten.
- Elektrogeräte ausschalten und nach Ende des Ausfalls diese nur schrittweise wieder in Betrieb nehmen.
So können Sie vorsorgen:
- Legen Sie einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln für mindestens drei Tage an. Achten Sie darauf, dass diese ohne Kühlung auskommen und möglichst ohne Strom zubereitet werden können oder nur eine kurze Garzeit benötigen (z. B. für einen Campingkocher).
- Sorgen Sie für ausreichend Getränke: Planen Sie etwa 2 Liter Wasser pro Person und Tag für mindestens drei Tage ein.
- Halten Sie zusätzlich Wasser für andere Zwecke bereit, etwa zum Kochen oder für die Körperhygiene, da die Wasserversorgung eingeschränkt sein kann.
- Bewahren Sie einen gewissen Bargeldbetrag auf, da elektronische Zahlungsmittel bei Stromausfällen möglicherweise nicht funktionieren.
- Stellen Sie alternative Energiequellen bereit, wie Batterien, geladene Powerbanks, Ersatzakkus oder solarbetriebene Geräte.
- Denken Sie auch an alternative Lichtquellen, zum Beispiel Kerzen oder batterie- bzw. solarbetriebene Lampen.
So sollten Sie sich verhalten:
- Ruhe bewahren – gute Vorbereitung hilft Ihnen jetzt.
- Klären Sie, wie groß der Ausfall ist (Wohnung, Straße, Stadt) und informieren Sie sich über offizielle Stellen.
- Nutzen Sie Radio, Warn-Apps oder Durchsagen für verlässliche Informationen.
- Vertrauen Sie nur offiziellen Quellen und folgen Sie deren Anweisungen.
- Schalten Sie Elektrogeräte aus, um Schäden beim Wiedereinschalten zu vermeiden.
- Gehen Sie vorsichtig mit Alternativen wie Kerzen oder Campingkochern um – niemals in Innenräumen grillen oder kochen.
- Unterstützen Sie hilfsbedürftige Menschen in Ihrer Umgebung.
- Vermeiden Sie unnötige Fahrten und bleiben Sie möglichst zu Hause.
Informationen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe | Wassersicherstellung
Die Apoldaer Wasser GmbH ist als kommunales Unternehmen in der öffentlichen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung im Bereich zwischen Bad Bibra und Mellingen tätig.
Das ist jetzt zu tun:
- Prüfen Sie, ob Wasser aus der Leitung kommt.
- Greifen Sie bei Ausfall auf Ihre Wasservorräte zurück.
- Beachten Sie aktuelle Hinweise und Warnmeldungen der Stadt.
- Gehen Sie sparsam und hygienisch mit dem vorhandenen Wasser um.
So können Sie vorsorgen:
- Halten Sie einen Wasservorrat für mindestens drei Tage bereit (ca. 3 Liter pro Person und Tag für Trinken, Kochen und Hygiene).
- Sorgen Sie für saubere Behälter wie Kanister oder Flaschen, die bei Bedarf befüllt werden können.
- Verfolgen Sie aktuelle Hinweise über offizielle Kanäle wie Stadtinformationen, Warn-Apps, Radio oder lokale Medien.
- Nutzen Sie Wasser bei Engpässen sparsam, achten Sie auf Hygiene und bereiten Sie es bei Bedarf durch Filtern oder Desinfizieren auf.
So sollten Sie sich verhalten:
- Ruhe bewahren und offizielle Infos (Stadt, Versorger, Radio, Apps) verfolgen.
- Trinkwasser sparsam nutzen und auf Vorräte zurückgreifen.
- Leitungswasser während des Ausfalls nicht trinken oder für Babynahrung verwenden.
- Für Hygiene ggf. Brauchwasser nutzen (z. B. Regenwasser).
- Nach Rückkehr: Leitungen spülen und Freigabe abwarten.
Informationen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe | Wassersicherstellung
Stürme, Starkregen, Hitzeperioden oder Hochwasser können auch in Apolda auftreten. Wer vorbereitet ist, kann Schäden begrenzen und im Ernstfall ruhig und besonnen reagieren.
Das ist jetzt zu tun:
- Informieren Sie sich über verlässliche Quellen wie Warn-Apps, Radio, Fernsehen und offizielle Hinweise der Behörden.
- Bewahren Sie Ruhe und vermeiden Sie unüberlegte Handlungen.
- Meiden Sie bei Starkregen oder Hochwasser Kellerräume, da diese schnell volllaufen können.
- Schließen Sie Fenster und Türen und sichern Sie rechtzeitig lose Gegenstände im Freien. Bei Sturm oder Hagel nicht mehr nach draußen gehen.
- Nutzen Sie das Telefon nur für Notfälle, um die Netze nicht zu überlasten.
- Unterstützen Sie Nachbarn und hilfsbedürftige Menschen in Ihrer Umgebung. Grundsatz: Erst für die eigene Sicherheit sorgen, dann handeln.


