Stadt Apolda

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Jan
25
Betreuungsangebot für Menschen mit und ohne Demenz
25.01.2022 um 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus, Dornburger Str. 14, Apolda

Anfragen unter Tel. 03644 650-301 ober Mail: mgh(@)apolda.de

Jan
25
Beratungszeit
25.01.2022 um 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Veranstalter: Frauen- und Familienzentrum/ Frauenschutz
Ort: Mehrgenerationenhaus - Frauen- und Familienzentrum, Dornburger Str. 14, Apolda

Termin nach Vereinbarung, Tel. 03644 650-329

Jan
25
Plakat
Sonderausstellung: AUS DER SAMMLUNG OLLE DDR
25.01.2022 um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: GlockenStadtMuseum
Ort: GlockeStadtMuseum Apolda, Bahnhofstraße 41, Apolda

Im gesellschaftlichen Umschwung der 1990er Jahre gerieten bei den nun „ehemaligen“ DDR-Bürgern nicht nur die hiesigen Lebensmittel zunächst ins „Aus“, sondern auch die meisten Gebrauchsgüter und Haushaltseinrichtungen. Und das, obwohl sie vier Jahrzehnte den Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat geprägt hatten.

Viele der vertrauten, doch nunmehr ungeliebten „Dinge im DDRDesign“ endeten in Müllcontainern. Jedoch fanden sich vielerorts engagierte Sammler, die diese Alltagsgegenstände bewahren wollten. Sie trugen Vieles zusammen, was dann in Ausstellungen Einzug hielt, meist unter der Bezeichnung „DDR-Museum“.

In Apolda wurde am 1. Oktober 1999 eine Ausstellung unter dem Titel „Olle DDR“ eröffnet. Ausstellungsträger: Verein EURATIBOR mit Sitz in Erfurt, Ausstellungsort: Die „Museumsbaracke“. Die Sammlung umfasste mittlerweile etwa 15.000 Gegenstände. Wohnund Arbeitsbereiche wurden inszeniert, so u.a. eine Küche, Schlaf- und Kinderzimmer, eine Betriebsarztpraxis, ein KONSUM-Laden und das Büro eines Vorsitzenden des Rates des Kreises. Eine thematische Sonderschau ergänzte jährlich die Dauerausstellung. 

Am 29. Juni 2020 musste die Ausstellung „Olle DDR“ aufgrund des Insolvenzverfahrens des Vereins EURATIBOR geschlossen werden. Landkreis und Stadt suchen nach einer Möglichkeit zur Unterbringung der Sammlung. Das  GlockenStadtMuseum präsentiert in einer Sonderausstellung Sammlungsstücke aus der „Ollen DDR“.

 

 

Jan
25
GlockenStadtMuseum geöffnet
25.01.2022 um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: GlockenStadtMuseum Apolda, Bahnhofstraße 41, Apolda

Ein Museum zum Anfassen – das Glockenmuseum

Der Museumsbesucher betritt ein „großes Buch“ mit reichhaltigen Informationen zum Thema Glocke, das in 5 Abteilungen gegliedert ist:

  • In der 1. Abteilung – der Glockenarchäologie – sind kleine Glocken vergangener Kulturen mit Erläuterungen ihrer Funktion als Kult- oder Signalinstrument zu sehen.
  • Die 5 Räume der 2. Abteilung – die Entwicklung der europäischen Turmglocke – sind einheitlich in Anlehnung an eine Turmstube gestaltet und präsentieren neben vielen Turmglocken auch Tierglocken, Schiffsglocken, Uhrglocken, Handglocken sowie Gipse und Glockenbruchstücke mit unterschiedlichen Glockenverzierungen. In chronologischer Folge werden die Entwicklung des Berufsstandes der Glockengießer, die Geschichte der Apoldaer Glockengießereien und die vielen Aufgaben der Glocken dargestellt. Der Besucher erfährt Wissenswertes über die berühmtesten Glocken der Welt.
  • Die 3. Abteilung informiert über den Glockenguss, Klöppel, Joche und Glockenstühle, unterschiedliche Glockentürme und natürlich über das Läuten. Die 4. Abteilung gibt Auskunft über außereuropäische Glocken.

Der erste Abschnitt des Stadtmuseums Apolda

Der erste Teil des Apoldaer Stadtmuseums im Erdgeschoss des Hauses zeigt die Entwicklung des örtlichen Wirker- und Strickergewerbes. Die Maschenindustrie war mehr als 400 Jahre der Haupterwerbszweig der Apoldaer wie auch der Bewohner umliegender Ortschaften. Am Beispiel des Werdeganges eines renommierten Unternehmens werden die Höhen und Tiefen dieses Industriezweiges dargestellt. Eine Vielzahl von Maschinen, Mustern und Bekleidungsstücken veranschaulichen den Entwicklungsprozess, der sowohl die Stadt als auch ihre Bürger prägte.

Eintrittspreise:
Erwachsene 4,00 € | Ermäßigte 2,00 € | Familienkarte 8,00 €
Apoldaer Schulklassen 1,00 €/Schüler
Gruppen 2,00 € | Person

Museumsführungen (nach Voranmeldung)

  • Dauerausstellung Glockenmuseum 40,- €
  • Abteilung Geschichte der Textilindustrie 20,- €
  • kombinierte Führung durch beide Dauerausstellungen 60,- €
  • „Wo die Fabrikanten ihren Kaffee tranken“ 40,- € (kombinierte Führung durch den Paulinenpark und durch die Abteilung „Geschichte der Textilindustrie“)

Kontakt: GlockenStadtMuseum Apolda | Bahnhofstraße 41 | 99510 Apolda | Telefon +49 3644 5152570 | Fax +49 3644 5152575 | E-Mail glockenmuseum(@)apolda.de | Internet: www.glockenmuseum-apolda.de

Jan
25
Ausstellung: ERNST BARLACH und KÄTHE KOLLWITZ
25.01.2022 um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Kunsthaus Apolda Avantgarde, Bahnhofstraße 42, Apolda

16.01. – 18.04.2022: ERNST BARLACH und KÄTHE KOLLWITZ - „Über die Grenzen der Existenz“

Schon früh konzipieren Ernst Barlach (1870-1938) und Käthe Kollwitz (1867-1945) ihre künstlerische Arbeit im Widerspruch zu einer als kalt empfundenen, vom Materialismus geprägten Wirklichkeit. Käthe Kollwitz stellt ihre Kunst ganz in den Dienst gesellschaftlicher Verantwortung und schafft vor diesem Hintergrund eine Fülle von sozialrevolutionären Werken. Ihre ganze Aufmerksamkeit gilt jenen Menschen, die im Schatten des Fortschritts in ärmsten Verhältnissen leben und täglich um ihre Existenz ringen. In realistischer und appellativer Bildsprache klagt sie eine Wirklichkeit an, die solche Ungerechtigkeiten zulässt. Während das Werk der Käthe Kollwitz von einer engagierten diesseitigen, auf die konkreten gesellschaftlichen Verhältnisse ausgerichteten Sichtweise und Zielperspektive geprägt ist, lässt sich Ernst Barlach eher als ein Mystiker der Moderne beschreiben. Seine Menschenbilder tragen kaum individuelle Merkmale. Sie verkörpern vielmehr symbolhaft die Grundzustände menschlichen Seins und sind als Ausdruck geistiger Orientierung auf eine andere, eine bessere Welt zu lesen.

Mit über 100 Exponaten bietet die Ausstellung nicht nur einen retrospektiven Einblick in das Gesamtwerk beider Künstler im historischen Kontext, sondern sie spiegelt auch deren Weltanschauungen in die Gegenwart. Über die Grenzen der Existenz wollten Barlach wie Kollwitz in ihren Werken hinausgehen. Die aktuellen Debatten um soziale Verantwortung, Armut und Reichtum, Empathie und Engagement für den Frieden sind darin aufgehoben, ebenso wie die Sinnsuche des Menschen in einer globalen, von Krisen geschüttelten Gegenwart. Die dialogische Konzeption der Ausstellungen verbindet das Werk von Ernst Barlach und Käthe Kollwitz, zeigt deren Bedeutung für die Gegenwart und beteiligt sich an
einem kritischen Diskurs über Begriffe wie Wachstum und Fortschritt. 

Konzeption: Dr. Jürgen Doppelstein, Ernst Barlach Museumsgesellschaft Hamburg

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.kunsthausapolda.de 

Einträge insgesamt: 654
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