Stadt Apolda

Seitenbereiche

Schriftgröße

Seiteninhalt

Ihr Newsarchiv zum nachlesen

Bilderfries am Bahnhofstunnel

In Fortführung des Kunstprojektes der Deutschen Bahn AG am Bahnhofstunnel Apolda hat die Stadt Apolda die Idee zur Gestaltung der Wände mit einem Bilderfries im städtischen Teil des Tunnels weiterführen lassen.

Insgesamt wurde eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern gestaltet. Diese Fläche zieht sich auf Augenhöhe durch das Tunnelsystem und markiert den Durchgang zu beiden Seiten. Durch die Formatierung auf ein Maß von 1,40 Meter Höhe entstand damit ein umlaufender Wandfries.

In den letzten Tagen haben die Künstler Oskar Metzger (KRITIKAL27) und Benjamin Sprunk (Xin One) die Arbeiten ausgeführt. Die Vorbereitung der Wände übernahm Kai Wagner aus Zottelstedt.

Wie kam es dazu:

Im Jahr 2021 hat die Weimarer Mal- und Zeichenschule von der Deutschen Bahn AG den Auftrag erhalten, den Tunnel des Bahnhofs Apolda gestalterisch aufzuwerten und mit einem Bilderfries zu versehen. Der Tunnel wird von Reisenden, die in Apolda aussteigen und jenen, die zu den Zügen gelangen, ebenso durchquert, wie von Fußgängern, die sich von einem Stadtteil zum anderen bewegen möchten. Das einst sehr nüchtern wirkende Innere des Tunnels geleitet nun nach der Gestaltung die Besucher mit einem Bildprogramm durch den Raum, das positive Gefühle und Assoziationen in Bezug auf das Reisen freisetzt.

Das dafür gewählte Motto “Tiere reisen“ verbindet die Phantasiewelt mit Elementen, die auf das Reisen als Merkmal der Fortbewegung verweisen.

Trotz aller Corona-Einschränkungen war es der Weimarer Mal- und Zeichenschule möglich, das Bildprogramm gemeinsam mit Kindern zu entwickeln, die sich aufgrund von Lockdowns in Isolation befanden. Die Kinder wurden an ihren heimischen Schreibtischen von den Dozenten durch Kontaktaufnahme über verschiedene Wege (postalisch, E-Mail, Telefonate) aufgefordert, sich an dem Projekt zu beteiligen. Dabei trug die - wegweisend durch den künstlerischen Leiter des Projektes Frank Steenbeck - entwickelte Aufgabenstellung zum Gelingen des Projektes bei.

Das grundlegende Bildprogramm wurde im Rahmen von mehrtägigen Distanzworkshops entwickelt und von Frank Steenbeck zu einem Gesamtbild zusammengefügt.

Die Künstler Oskar Metzger und Benjamin Sprunk brachten die Motive schließlich an die Wand.