Stadt Apolda

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Aug
19
Offene Lutherkirche 2022: Ausstellung Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen von Thomas Winkler
19.08.2022 um 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Veranstalter: Evang.-Luther. Kirchgemeinde Apolda, Dornburger Str. 4, 99510 Apolda
Ort: Lutherkirche, Melanchthonplatz

Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen von Thomas Winkler 

Die "Offene Lutherkirche Apolda" ist eine Mischung aus Veranstaltungsreihe und begleitenden Ausstellungen. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Konzerten unterschiedlicher Richtungen, musikalisch-literarischen Programmen, Vorträgen, Reiseberichten und Opern. 

Der Eintritt, außer zu den extra ausgewieseneenen Veranstaltungen, ist frei. 

Änderungen vorbehalten - Bitte informieren Sie sich unter www.kirche-apolda.de 

Aug
19
Plakat
Sonderausstellung: AUS DER SAMMLUNG OLLE DDR
19.08.2022 um 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Veranstalter: GlockenStadtMuseum
Ort: GlockeStadtMuseum Apolda, Bahnhofstraße 41, Apolda

Im gesellschaftlichen Umschwung der 1990er Jahre gerieten bei den nun „ehemaligen“ DDR-Bürgern nicht nur die hiesigen Lebensmittel zunächst ins „Aus“, sondern auch die meisten Gebrauchsgüter und Haushaltseinrichtungen. Und das, obwohl sie vier Jahrzehnte den Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat geprägt hatten.

Viele der vertrauten, doch nunmehr ungeliebten „Dinge im DDRDesign“ endeten in Müllcontainern. Jedoch fanden sich vielerorts engagierte Sammler, die diese Alltagsgegenstände bewahren wollten. Sie trugen Vieles zusammen, was dann in Ausstellungen Einzug hielt, meist unter der Bezeichnung „DDR-Museum“.

In Apolda wurde am 1. Oktober 1999 eine Ausstellung unter dem Titel „Olle DDR“ eröffnet. Ausstellungsträger: Verein EURATIBOR mit Sitz in Erfurt, Ausstellungsort: Die „Museumsbaracke“. Die Sammlung umfasste mittlerweile etwa 15.000 Gegenstände. Wohnund Arbeitsbereiche wurden inszeniert, so u.a. eine Küche, Schlaf- und Kinderzimmer, eine Betriebsarztpraxis, ein KONSUM-Laden und das Büro eines Vorsitzenden des Rates des Kreises. Eine thematische Sonderschau ergänzte jährlich die Dauerausstellung. 

Am 29. Juni 2020 musste die Ausstellung „Olle DDR“ aufgrund des Insolvenzverfahrens des Vereins EURATIBOR geschlossen werden. Landkreis und Stadt suchen nach einer Möglichkeit zur Unterbringung der Sammlung. Das  GlockenStadtMuseum präsentiert in einer Sonderausstellung Sammlungsstücke aus der „Ollen DDR“.

 

 

Aug
19
Freibad geöffnet - Happy Hour
19.08.2022 bis 20.08.2022 um 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Ort: Freibad Apolda, Am Sportpark 3, 99510 Apolda

Öffnungszeiten in den Sommerferien:

  • Mo - Fr 08:00 - 09:30 Uhr   Frühschwimmen
  • Mo - Fr 08:00 - 19:00 Uhr   Öffentliches Schwimmen
  • Mo - Fr 17:00 - 19:00 Uhr   Happy Hour
  • Sa + So 09:00 - 19:00 Uhr  Öffentliches Schwimmen
  • Sa + So 17:00 - 19:00 Uhr  Happy Hour

Bei schlechter Witterung ist das Freibad geschlossen. 

Weitere Informationen/ Kontakt:

Freibad Apolda | Am Sportpark 3 | 99510 Apolda | Telefon: 03644 564245

Aug
20
Freibad geöffnet
20.08.2022 um 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Ort: Freibad Apolda, Am Sportpark 3, 99510 Apolda

Öffnungszeiten in den Sommerferien:

  • Mo - Fr 08:00 - 09:30 Uhr   Frühschwimmen
  • Mo - Fr 08:00 - 19:00 Uhr   Öffentliches Schwimmen
  • Mo - Fr 17:00 - 19:00 Uhr   Happy Hour
  • Sa + So 09:00 - 19:00 Uhr  Öffentliches Schwimmen
  • Sa + So 17:00 - 19:00 Uhr  Happy Hour

Bei schlechter Witterung ist das Freibad geschlossen. 

Weitere Informationen/ Kontakt:

Freibad Apolda | Am Sportpark 3 | 99510 Apolda | Telefon: 03644 564245

Aug
20
Ausstellung: ERICH HECKEL
20.08.2022 um 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Kunsthaus Apolda Avantgarde, Bahnhofstraße 42, Apolda

17.07. – 11.09.2022: ERICH HECKEL - Aquarelle und Zeichnungen aus sechs Jahrzehnten

Die Natur, der Mensch in der Natur und die Landschaft stehen als Sujets im Zentrum der Ausstellung „Erich Heckel – Aquarelle und Zeichnungen aus sechs Jahrzehnten“, die 2022 im Kunsthaus Apolda Avantgarde präsentiert wird. In
Zusammenarbeit mit dem Erich Heckel-Nachlass aus Hemmenhofen werden ca. 90 Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken aus allen Werkphasen des künstlerischen Schaffens Erich Heckels gezeigt. 

Als die Dresdner Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel am 7. Juni 1905 die „Künstlergruppe Brücke“ gründeten, hatten sie vor allem ein Ziel vor Augen: sie wollten aufbrechen zu neuen Ufern der Kunst. Es galt, sich von der als starr empfundenen akademischen Malerei ihrer Zeit abzugrenzen. Auf der Suche nach dem Ursprünglichen zog es sie hinaus in die Landschaft. Die symbiotische Beziehung der Künstler zur Natur blieb allen Mitgliedern auch nach Auflösung der Gruppe im Jahr 1913 ein Lebensprinzip. Nach dem Ersten Weltkrieg unternahm Erich Heckel ausgedehnte Reisen durch Europa. Das Landschaftsaquarell wurde in dieser Zeit zum  bevorzugten Thema. Auch Blumenstillleben mit komplexen Bildhintergründen gehörten zu seinen präferierten Motiven. Ab 1937 wurde Heckel von den Nationalsozialisten als „entarteter Künstler“ verunglimpft. Über 700 seiner Werke hat das NS-Regime aus deutschen Sammlungen entfernt, beschlagnahmt, verkauft und verbrannt. Weitere Werke fielen einem Bombenangriff zum Opfer, darunter viele Frühwerke.

Nach Jahren der Verfolgung und der Zerstörung seiner künstlerischen Arbeit suchte Erich Heckel einen abgeschiedenen Ort zum Leben und Arbeiten. Diesen fand er in Hemmenhofen am Bodensee. Heckel und seine Frau Siddi verließen kaum noch ihre neue Heimat. Die letzten 15 Jahre seines Lebens verbrachte er zurückgezogen in Hemmenhofen, wo er vielfach geehrt, 1970 im 87. Lebensjahr starb. Angesichts der harten Schicksalsschläge, die Erich Heckel und sein künstlerisches Werk immer wieder trafen, erscheint es uns fast wie ein Wunder, dass wir heute die Bilder jener „jungen Künstlergeneration“ betrachten dürfen, die Anfang des 20. Jahrhunderts aufbrachen, um sich „Arm- und Lebensfreiheit“ zu erkämpfen. 

Konzeption: Nadine Stephan, Kunsthistorikerin

Einträge insgesamt: 711
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