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Städtisches Kulturzentrum Schloß Apolda

                   
Schloss Apolda
Dominante des “Stadtbildes” im 12. Jahrhundert war die weithin sichtbare Burg, das spätere Apoldaer Schloss.
Die Errichtung der Burganlage auf gerade dieser Anhöhe mag in verschiedener Hinsicht zweckmäßig erschienen sein. Unweit der Saalegrenze und im Bereich bedeutender Heeresstraßen gelegen, bot die Burg an drei Seiten Schutz gegen Angriffe. Von Süden war ein ebener Zugang gewährleistet.

Genaue Daten über das Entstehen der Burganlage sind nicht bekannt. Es wird angenommen, daß die Apoldaer Burg etwa zur gleichen Zeit erbaut wurde wie die Wartburg bei Eisenach.
                   

Diese Vermutung basiert darauf, daß Graf Wichmann, vermählt mit Kunigunde, einer Tochter Ludwig des Springers, von seinem Vater Berno Burg Apolda und Grafschaft übernommen hatte.
Graf Wichmann soll u.a. “in den damaligen Wirren zwischen dem deutschen Kaiser Heinrich V. und dem Sachsenvolke” eine wichtige Rolle gespielt haben.
Im 16. und 17. Jahrhundert erfolgten bauliche Veränderungen der Burganlage. Aus jener Zeit stammt auch der heute noch erhaltene "Vitzthumbau", Sitz der Abteilung Kultur der Stadtverwaltung Apolda, der Musikschule “Ottmar Gerster”/Außenstelle Apolda und des Apoldaer Kulturvereins.

Im Obergeschoss des “Südwestbaues”, errichtet im 19. Jahrhundert und 1999 saniert, befindet sich ein Saal, der vor allem für Kleinkunstveranstaltungen, Konzerte u. ä. genutzt wird.

 

Schild am Schloss Apolda
Informationen zum aktuellen Programm entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.
                   

Südwest Flügel

Nähere Infos erhalten Sie unter:

Stadtverwaltung Apolda,

Abteilung Kultur
Unterm Schloß 3,

99510 Apolda
kulturzentrum@apolda.de


Tel. 03644 650420
Fax 03644 650516

                   
Trausaal
Der Nordflügel des Apoldaer Schlosses wurde bis 2008 komplett saniert. Hier ist nun im Erdgeschoss das Standesamt mit einem großen Trausaal untergebracht. Im Obergeschoss sind neue Büroräume entstanden.