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Bibliothek

                   
Bibliothek Am 17. Januar 1863 öffnete die Stadtbibliothek Apolda erstmals ihre Pforten und feierte im Jahr 2003 ihr 140jähriges Bestehen. Die Gründung basierte auf einer Stiftung von 225 Bänden des 1860 verstorbenen Gottlob Müller.

Heute befindet sich die Stadtbibliothek in der Villa Bahnhofstraße 43. Auf rund 300 m² findet der interessierte Besucher rund 50.000 Medien, darunter 43.100 Bücher, 6570 AV-Medien und 320 sonstige Medien. Jährlich erfolgen ca. 80.000 Entleihungen.

                   
Eine reiche Literaturauswahl steht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen für Schule, Beruf und Weiterbildung, Hobby sowie Freizeit, Urlaub und Reiseplanung zur Verfügung.

Zwei Internetplätze sorgen für die Verbindung zum World-Wide-Web. Internet-Neulinge erhalten Einstiegshilfe durch unser Personal sowie integrierte Lernkurse. Die Nutzung von Wissensdatenbanken und multimedialem Informationsmaterial ist ebenfalls möglich.

Regelmäßige Veranstaltungen, wie Autorenlesungen, Ausstellungen, Führungen, aber auch Einführungen in die Bibliotheksbenutzung für Kinder, Mal- und Lesewettbewerbe sowie Spielnachmittage runden das Bild ab.
 
Details dazu entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.
         

Thüringer Bücherfrühling 2010 -

Autorenlesung mit Andreas Franz "Eisige Nähe"

         
Buchcover: Andreas Franz "Eisige Nähe"
Termin: Dienstag, 16. März 2010,
Beginn: 19.30 Uhr,
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Schloss Apolda, Saal
Eintritt: 5,00 EUR / ermäßigt 3,50 EUR
Kartenverkauf:

Tourist-Information Apolda, Markt 1, Tel. 03644 650100 sowie

Stadtbibliothek Apolda, Bahnhofstraße 43, Tel 03644 650334

   

…zum Buch:

Der Kieler Musikproduzent Peter Bruhns wird zusammen mit seiner jungen Geliebten tot in seinem Penthouse aufgefunden. Eine Beziehungstat? Oder das Werk eines persönlichen Feindes, von denen es nicht wenige gibt? Bei den Untersuchungen wird ein Gift gefunden, das den Kommissaren Sören Henning und Lisa Santos Rätsel aufgibt. Der Fall nimmt eine ungeahnte Wendung, als am Tatort DNA sichergestellt wird, die in Deutschland bereits nach verschiedenen Morden aufgetaucht ist. Ist hier ein Massenmörder am Werk? Was steckt wirklich hinter dem Mord an Peter Bruhns?

         
         
         

Bibliothek Eingang

Wir haben für unsere Besucher geöffnet:

Bahnhofstraße 43
99510 Apolda
Tel. 03644 650332/3
Fax: 03644 650335
E-Mail: stadtbibliothek.apolda@t-online.de

Montag

08:30 - 16:00 Uhr

Dienstag

09:00 - 18:00 Uhr

Mittwoch

09:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag

09:00 - 18:00 Uhr

Freitag

09:00 - 16:00 Uhr

         

*** BUCH DER WOCHE ***

                   
Seit August 2009 stellt die Stadtbibliothek jede Woche ein "Buch der Woche" aus ihrem Bestand vor. Diese stehen teilweise auch als Hörbuch zur Verfügung.    
                   
   
1. bis 5. März 2010 Rafael Chirbes: "Krematorium"
   
Buchcover: Rafael Chirbes: "Krematorium"

Spanien: Matias ist gestorben, der charismatische jüngere Bruder des Bauunternehmers Ruben. In seiner Jugend war er ein Anhänger revolutionärer Gewalt und wurde später, seinem Bruder zum Trotz, Ökobauer.

Mit dem Tod von Matias setzt ein vielstimmiger Chor ein: Da ist Ruben, der auf sein Leben zurückblickt, in dem jedes Ideal für Geld und Erfolg geopfert wurde. Da ist seine zweite Frau Monica, blutjung und karrierebesessen, deren unbedingter Aufstiegswillen sie über Leichen gehen lässt. Und seine Tochter Silvia, eine Kunsthistorikerin, gefangen in einer freudlosen Ehe mit einem arroganten Professor.

Aus diesen unterschiedlichen Perspektiven entsteht ein großes Gesellschaftspanorama: die Familie als Ort des Besitzdenkens, der Zerstörung, der Korruption, schmutziger Geschäfte und Drogen. Rafael Chirbes malt in seinem Buch „Krematorium“ die Welt in finsteren Farben; doch zugleich ist der Roman ein Rettungsversuch. Aus der Erzählung der Widersprüche einer Gesellschaft, die sich ganz dem Konsum und dem Mammon verschrieben hat, wird schmerzhaft deutlich, was wir verloren haben.

   

8. bis 19. März 2010

Günter Euringer „Das Kind der Schokolade“

   
Buchcover: Günter Euringer „Das Kind der Schokolade“

Jeder kennt ihn, doch nur wenige wissen, wer er ist, denn Günter Euringer zeigte sich noch nie der Öffentlichkeit. Im Alter von 10 Jahren wurde er das Gesicht der Kinderschokolade und damit zu einem Mythos der Werbung. Seit über 30 Jahren lächelt er auf vielen Kontinenten von der Tafel.

In humorvollen Geschichten schildert der Autor sein Leben hinter der Verpackung, wie es weiterging nach dem Fototermin, wie er sich seinen beruflichen Traum erfüllte und dabei spannende Erlebnisse hinter der Kamera erlebte. Aber auch von einer schweren Krankheit, die er überwunden hat und trotzdem sein Lächeln nicht verlor.

Ein anrührendes, witziges Buch, dessen Aufteilung in Episoden und kleinere Geschichten es schnell durchlesen lassen.

   

22. bis 26. März 2010

Martin von Arndt „Der Tod ist ein Postmann mit Hut“
   
Buchcover: Martin von Arndt „Der Tod ist ein Postmann mit Hut“

Wer sendet ihm Monat für Monat anonym ein leeres Blatt Papier als Einschreibebrief? Und was will ihm der Absender damit sagen? Der zweitklassige Gitarrist Julio, der davon lebt, Rockklassiker für chinesische Restaurants und Schnellimbisse neu einzuspielen, beschließt, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Der anfängliche, unentschlossene Versuch wächst sich schon bald zu einer abenteuerlichen Reise aus, die sein Leben ziemlich durcheinander-schüttelt. In diesem Leben gibt es offenbar ein dunkles Geheimnis, das sowohl ihn selbst als auch die Vergangenheit seiner Familie überschattet.

Ein sehr spannendes, ungewöhnliches Buch

   
29. März bis 2. April 2010

Jeffrey Anderson „Die Erben der Schöpfung“

   
Buchcover: Jeffrey Anderson „Die Erben der Schöpfung“

Jamie Kendrick ist Verhaltensforscherin und arbeitet im brasilianischen Dschungel. Beim morgendlichen Jogging entdeckt sie eines Tages eine Anlage, in welcher Schimpansen gehalten werden. Jamie ist auf der Stelle fasziniert von den Tieren, deren Intelligenz schon auf den ersten Blick das Übliche weit übertrifft.

Als der Leiter der Anlage, der Genetiker Dr. Nakamura, die Wissenschaftlerin engagieren möchte, sagt sie sofort zu. Jamie weiß, dass Nakamura Stammzellenforschung betreibt, doch wie weit seine Experimente und Forschungen tatsächlich gehen, kann sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen.

Bei dem Buch handelt es sich um einen typischen amerikanischen Thriller mit viel Action und einer knallharten Handlung, der für die ein oder andere schlaflose Nacht sorgen wird. Dabei verliert der Autor auch große Fragen wie zum Beispiel die nach ethischen Grenzen wissenschaftlicher Forschung nicht aus den Augen.