Stadt Apolda

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Seclin – Frankreich

Wappen von Seclin

Die 10 km südlich von Lille gelegene Stadt zählt heute ca. 13 000 Einwohner. „Die Fläminnen“ und „Das flache Land“ sind zwei Titel des bekannten Chansonniers Jacques Brel, die exakt Landschaft und Mentalität eines Landstriches zwischen dem romanischen und dem germanischen Kulturkreis unweit der Kanalküste beschreiben.

Das Jahr 843 – Vertrag von Verdun, Teilung des Frankenreiches – brachte dieser Region trotz eines germanischen Einflusses den Zuschlag zum westfränkischen Reich.

Später gehörte es zum Teil gleichberechtigt zum Deutschen Reich wie auch zu Frankreich. In diese Zeit und noch weiter zurück verweisen die ersten Zeugnisse des Bestehens der Partnerstadt Seclin.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das als Hospital im Jahre 1246 durch die Gräfin Marguerite de Flandre gegründete und heute als Altersheim genutzte Gebäude, die Stiftskirche St. Piat. Gut 900 Jahre nach dem Bau des romanischen Vorgängers wurde im Jahre 1531 der Turm der Stiftskirche beendet, 65 Jahre später erhielt dieser sein Glockenspiel.

Auch die Revolution von 1789 hinterließ ihre Spuren in der Stadt. Die Stiftskirche wurde geschlossen und diente der Kantonsverwaltung als Unterkunft. Der kommunale Friedhof wurde eingerichtet. Von den in der Gegend stattfindenden Auseinandersetzungen mit österreichischen Truppen blieb Seclin glücklicherweise verschont.

Das zwanzigste Jahrhundert brachte der Stadt zweimal schreckliche Kriegsleiden. Im ersten Weltkrieg hinterließen die deutschen Truppen zerstörte Fabriken und den gesprengten Turm der Stiftskirche. Am 02.09.1944 starben 26 Geiseln im Fort von Seclin durch ein Massaker. Im Zuge der deutsch-französischen Versöhnung, welche am 22. Januar 1963 mit der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages durch Charles de Gaulle und Konrad Adenauer einen großen Schritt nach vorn nahm, wurden zahllose Städtepartnerschaften geschlossen. So auch jene zwischen Seclin und Apolda. Die folgenden Jahre brachten der Region und der Stadt, welche traditionell durch Kohleabbau und Textilindustrie geprägt ist, den wirtschaftlichen Niedergang. Der Bau neuer Verkehrsverbindungen (Autobahn, Hochgeschwindigkeitszug TGV und Kanaltunnel) ließen auch die Wirtschaft wieder etwas aufleben. Die Stadt wandelte sich in ein modernes Dienstleistungszentrum.

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