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Die Herressener Promenade nach der Landesgartenschau - Bewerbung als Außenstelle für die BUGA 2021

Stadtterrasse mit Hochbeeten, Kiosk und öffentlichem WC
Stadtterrasse mit Hochbeeten, Kiosk und öffentlichem WC
Lohteich mit Fontäne und Bootsverleih
Lohteich mit Fontäne und Bootsverleih

Die Landesgartenschau Apolda geht langsam in die letzte Runde, mehr als zwei Drittel der Veranstaltungszeit sind vorüber, über 250.000 Besucher aus nah und fern konnten bereits auf dem Veranstaltungsgelände in der Herressener Promenade begrüßt werden.

Die Apoldaer nehmen die Gartenschau bestens an, mehr als 5.000 verkaufte Dauerkarten und regelmäßige Besuche, insbesondere zu den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, sprechen eine deutliche Sprache.

Viele Apoldaer sind stolz auf „ihre“ Landesgartenschau und erfreuen sich auch an dem großen Zuspruch, der weit über die Grenzen Apoldas hinausgeht.

Immer öfter wird bei den Einheimischen aber hinterfragt, was passiert nach der Gartenschau in der Herressener Promenade, was bleibt erhalten, was wird zurückgebaut, bleibt das Gelände umzäunt oder wird es wieder in der ursprünglichen Weise geöffnet?

Dabei ist die Meinungsvielfalt ungemein groß, es gibt Für und Wider zu den einzelnen Gedanken und zudem viele gut gemeinte Hinweise. 

Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand freut sich über das riesige Interesse der Bürgerschaft, zumal ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt nicht ausgeschlossen scheint: „Apolda hat sich mit dem Paulinenpark und der Herressener Promenade als Außenstelle für die Bundesgartenschau beworben, die 2021 in der Thüringer Landeshauptstadt ausgetragen wird. Sofern wir dafür berücksichtigt werden sollten, stehen wir natürlich mit beiden Parkanlagen in einer besonderen Pflicht, was deren gestalterische Qualität und Pflege betrifft.“

Da die Herressener Promenade eine denkmalgeschützte Parkanlage ist,muss selbstverständlich auch den Auflagen der Denkmalbehörde Rechnung getragen werden. Diese hatte befristete Ausnahmegenehmigungen für diverse Bauten und Eingriffe in den Park erteilt, die nach dem Ende der Gartenschau wieder hinfällig werden.

Nach den derzeitigen Planungen sind nachfolgend die Projekte und baulichen Vorhaben aufgeführt, bei denen aufgrund bestehender Verträge oder denkmalbehördlicher Vorgaben bereits feststeht, ob sie später in der Herressener Promenade verbleiben oder zurück gebaut werden:

Verbleib:

  • Kiosk mit WC und Bootsanleger sowie Booten am Lohteich
  • Fontäne und Terrassenblick auf dem Lohteich
  • Stadtterrasse und Hochbeete am Lohteich
  • Spielplätze am Lohteich und am Übergang zum Sportpark
  • verschiedene Trimm-Dich-Geräte
  • Passerelle, Seerosenbalkon und „Stille Buchten“ sowie „Bach-Tal-Erlebnis“ am Friedensteich
  • diverse Picknick-Garnituren am Friedensteich.

Rückbau:

  • Kassenbereich
  • Grünes Klassenzimmer
  • Botschaftergärten
  • Gärtnertreff und Thüringen-Info
  • Gottes Gartenhaus
  • Restaurants „Am Seerosenbalkon“ und „Blütenzauber“ (Gastro-Zelt)
  • Schaugärten einschließlich Beitrag der Friedhofsgärtner und Steinmetze
  • Klima-Pavillon
  • Blumenschauhalle
  • Festbühne.

 

Die Umzäunung der Promenade soll zu großen Teilen zurückgebaut werden. Davon werden insbesondere die Zuwegungen und Eingangsbereiche betroffen sein. An bestimmten Stellen wird der Zaun partiell auch stehen bleiben, um für mehr Sicherheit zu sorgen, so z. B. zur Adolf-Aber-Straße und zur Herressener Straße hin. Die künftige Bewirtschaftung des Kiosk soll noch in diesem Jahr ausgeschrieben und vergeben werden, der Bootsverleih und das öffentliche WC darin eingeschlossen.

Spielplatz
Spielplatz
Picknick-Garnituren am Friedensteich
Picknick-Garnituren am Friedensteich