Stadt Apolda

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Schötener Promenade

Am Schrönplatz tauchen Sie in die geschichtsträchtige Schötener Promenade ein. Lassen Sie sich von ihrem alten Baumbestand und naturbelassenen Wegen beeindrucken und genießen Sie einen erlebnisreichen Spaziergang entlang des Schötener Baches bis zum Ortsteil Schöten.

Die Wege werden von verschiedenen Laub- und Nadelhölzern gesäumt und ein kleiner Teich mit Springbrunnen aus Naturstein wird vom Wasserdruck der sagenumwobenen Bonifatiusquelle gespeist.

Im Sommer herrscht in der Promenade aufgrund der großen, schattenspenden Bäume eine angenehme Frische. Das Licht, das durch die Kronen der Bäume hindurch scheint, lässt ein wunderbares Farbenspiel von dunklem Grün bis hellem Gelb entstehen.

Bänke am Wegesrand laden Sie zum Verweilen ein, damit Sie in der seit 1970 unter Landschaftsschutz stehenden Promenade entspannen können. Auf den Wegen tummeln sich Spaziergänger, Naturliebhaber und Radfahrer. Nutzen Sie den Lutherweg oder den Napoleon-Radweg für eine Tour nach Jena.

Tipp: Oberhalb der Schötener Promenade finden im Tannengrund Motocross-Veranstaltungen statt.

Foto: Schötener Promenade

Wissenswertes

um Wohle der Bevölkerung wurden 1876, initiiert von der Stadtverwaltung und dem Verschönerungsverein, längs des Schötener Baches Laub- und Nadelbäume angepflanzt und Wege angelegt. Ziel war es, eine "grüne Oase" für die Bürger der industriell geprägten Stadt zu schaffen. Die Einwohner Apoldas konnten somit stadtnahe Spaziergänge in staubfreier Luft unternehmen. Die Menschen strömten in das neue Grün der Stadt, weshalb eine Erweiterung dringend stattfinden musste.

Eine Reihe von Gärten und mit Obstbäumen bepflanztes Land wurden unter den Plänen des Oberhofgärtners des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach, Otto Ludwig Sckell (1861-1948), in städtischer Regie als Promenade aus- und umgebaut. Diese reichte bald bis an das Dorf Schöten heran. Das Land zwischen der Schötener Promenade und der Hermstedter Straße wurde mit Fichten, Kiefern und Laubhölzern aufgeforstet. Heute hat die Schötener Promenade eine Längenausdehnung von ca. 2 km und eine Fläche von rund 45 Hektar.

Im Sommer herrscht in der Promenade aufgrund der großen, schattenspenden Bäume eine angenehme Frische und im Winter wirkt die Promenade wie verzaubert, wenn alles Grün und Gehölz von Eis und Schnee bedeckt ist. Am Rodelberg treffen sich dann viele Familien mit Kindern, welche den Berg hinunter sausen.