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Aktuelles aus Apolda

Mit der Bibliothek im Lesesommer verreisen

Urlaub für den Kopf: Mit der Bibliothek im Lesesommer verreisen

Endlich Sommerferien! Die Mathebücher dürfen während der nächsten Wochen im Bücherregal bleiben. Egal, ob es auf Reisen geht oder die Ferien in der heimischen Hängematte verbracht werden: mit einem schönen Schmöker lässt es sich gleich doppelt so gut erholen. Das weiß auch Katharina Anding, Leiterin der Stadtbibliothek Apolda. „Mit guten Büchern taucht man in neue Welten ein, man vergisst den Alltag und kann richtig schön abschalten. Daher ist Lesen sowas wie Urlaub für den Kopf.“

Durch den „Lesesommer“, einem klassischen Sommerleseclub, will die Stadtbibliothek allen Kindern der jetzigen Klassenstufen 1 bis 7 die Sommerferien bereichern. Beteiligen kann sich jeder Schüler, der Spaß am Lesen hat. Die Teilnahme ist kostenlos, interessierte Kinder können sich selbst anmelden. Wer mitmachen will, erhält ein Leselogbuch und wird entsprechend seiner Klassenstufe einem Leseniveau zugeordnet:

  • Anfänger (1. + 2. Klasse), 
  • Experte (3. + 4. Klasse) oder 
  • Profi (5.-7. Klasse). 

Dann gilt es, Stempel für gelesene Bücher zu sammeln. Grundsätzlich darf sich jedes Kind seine Leseabenteuer selbst aus dem reichhaltigen Bestand der Bibliothek aussuchen. Einschränkungen gibt es nur bezüglich der Einteilung zu einem Leseniveau. Wer sein Logbuch bis zum 20. August wieder in der Bibliothek abgibt, nimmt an einer Verlosung teil und wird mit einer Urkunde ausgezeichnet. 

Mit der Aktion knüpfen Anding und ihr Team an eine Leseförderungsmaßnahme an, die erstmalig während der Sommerferien 2015 in Form des Projekts „Ich bin eine Leseratte“ der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen durchgeführt wurde. Aufgrund des großen Interesses und zahlreichen Nachfragen führte die Bibliothek 2016 auch nach Ende des Leseratten-Projekts unter der Bezeichnung „Lesesommer“ den Ferienleseclub zum Abschluss der „Apoldaer Lesezeit“ mit Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen fort.

Uns ist immer daran gelegen, eine nachhaltige Wirkung auf die Schüler zu erzielen. Der größte Erfolg nach einer Bibliothekseinführung oder einer Autorenlesung ist es, wenn man in den Kindern das Lesefieber wecken konnte. Wenn sie mit ihrer Schulklasse im Rahmen des Unterrichts die Bibliothek besucht haben und dann so begeistert sind, dass sie zwei Tage später mit den Eltern wiederkommen, um sich einen eigenen Bibliotheksausweis zu holen. Die Fortführung des Leseclubs war daher nur logische Konsequenz, wenn wir das Lesen in der Freizeit und mit niedrigschwelligem Zugang fördern wollen.“ 

Lesewillige Kinder können sich während der Öffnungszeiten der Bibliothek noch bis zum Ende der Sommerferien anmelden. Auf sie warten ca. 14.000 Kinder- und Jugendbücher zur freien Auswahl, darunter zahlreiche aktuelle Titel wie Lotta-Leben, Gregs Tagebücher oder Sachbücher der „Was-ist-Was“-Reihe.