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Stadt Apolda (Druckversion)

Geschichte

Auszug aus der Geschichte der Stadt Apolda

um 300

Ungefähres Entstehungsdatum des Namens "Apfelgebiet".

10. od. 11. Jh.

Es entsteht das Schloss Apolda, Sitz eines Grafengeschlechtes und später der Vicedomini und Schenken von Appolde, der späteren Vitzthume (Adelsgeschlecht von Vitzthum).

1119

"Apollde" (Apol=Apfel,de=ithi=Gebiet) wird nachweisbar erstmalig in einer Urkunde erwähnt. Anlass dazu sind die Schenkungen des Grafen Wichmann, zu der die Schlosskirche und die Martinskirche gehören, an die Hauptkirche St. Mariä zu Erpesphort (Erfurt).

1260

Die Schenken von Apolde besitzen eine eigene Münzstätte. Das geprägte Geld nennt man auch „Apoldsche Schenken“.

1289

Die Burgsiedlung Apolda hat das Stadtrecht und führt jetzt ein eigenes Wappen und Siegel.
Eine Urkunde bezeichnet die Ortsansässigen als "Stadtbürger".

1440

Die älteste erhaltene Gemeindeverfassung entsteht und wird nachfolgenden Generationen im "Roten Buch" überliefert.

1558/59

Es erfolgt die Erbauung eines neuen, größeren Rathauses.

1593

Im Erbzinsregister der Stadt erscheint erstmals der Name „David der Strickermann“. Er legte den Grundstein zur Strick- und Wirkwarenindustrie in Apolda, indem er die Apoldaer das Strumpfstricken mit fünf Nadeln lehrte.

1714

Der Erlass des 1. Manufakturreglements wird der Apoldaer Bürgerschaft bekanntgegeben.

1722

Johann Christof Rose errichtet hier die erste Glockengießerei. Die nachfolgenden Glockengießerfamilien Ulrich und Schilling lassen Apolda als „Glockenstadt“ weltweit bekannt werden.

1789

Das Handelshaus "Christian Zimmermann & Söhne" wird gegründet. Damit beginnt der Aufschwung in der Strick- und Wirkwarenbranche.

1845/1846

Der Bau des Viaduktes bildet die Voraussetzung für die Anbindung Apoldas an die Eisenbahnstrecke Halle - Erfurt und wirkt sich sehr positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Apolda aus.

Das 1. Bahnhofsgebäude wurde Ende 1846 erbaut und brannte am 25. September 1884 ab.

1863

Der erste Apoldaer Hundemarkt findet statt. Später wird hier unter anderem der in Apolda gezüchtete"Dobermannpinscher" präsentiert.

Am 17. Januar 1863 öffnete die Stadtbibliothek Apolda erstmals ihre Pforten. Die Gründung basierte auf einer Stiftung von 225 Bänden des 1860 verstorbenen Gottlob Müller.

1878

Franz Schilling sen. wird Inhaber der Glockengießerei Carl Friedrich Ulrich. Diese Glockengießerei, ab 1911 unter dem Namen "Franz Schilling Söhne" firmierend, spezialisiert sich auf Glockenspiele und schafft Geläute für Kirchen in Europa, Asien, Afrika und Amerika.

1880/82

Das Zimmermann`sche Fabrikgebäude wird errichtet. Es ist heute Sitz des Landratsamtes.

1890

Das im Neurenaissance-Stil errichtete Empfangsgebäude des Apoldaer Bahnhofes wird seiner Bestimmung übergeben.

1892

Das Christian-Zimmermann-Denkmal am Karlsplatz wird eingeweiht.

Georg Hugo Paul Michel (geb. 04.04.1866 in Knau bei Ziegenrück) eröffnet im Elternhaus, Dornburger Straße 36, ein Briefmarkengeschäft. Seine genauen Marktkenntnisse veranlassten ihn zu Beginn des 20. Jahrhunderts erste Preislisten für Briefmarkensammler zu veröffentlichen und er begann mit der Arbeit für den damals in der Philateliebranche bekannten „Senf-Katalog“.

1894

Die Lutherkirche und die St. Bonifatius-Kirche erhalten ihre Weihe.

1901

Mit Gründung der „Thüringer Elektrizitäts-und Gas-Werke AG“ Apolda sowie der Inbetriebnahme des Elektrizitätswerkes 1902 beginnt die Versorgung der Stadt mit elektrischem Strom.

1904

Der Bismarckturm an der Leipziger Straße wird geweiht.

Es beginnt die Automobilproduktion in der Firma A. Ruppe und Sohn, ab 1912 "Apollo-Werke AG".

Apolda ist Industrie- und Handelsstadt geworden.

1910

Die Stadt erhält durch den Bau des Stadthauses ein weiteres repräsentatives Gebäude, in dem auch die Städtische Sparkasse ihren Sitz hat.

Hugo Michel gibt im eigenen Verlag den ersten „Europa-Katalog“ heraus. Seit 1920 verkauft der Leipziger Schwanenberger-Verlag den „Michel-Katalog“ in eigner Regie. Der Katalogaufbau, von Hugo Michel entwickelt, hat sich bis heute nicht verändert.

1922

Die Gemeinde Nauendorf wird als erste Ortschaft der Stadt Apolda angegliedert.

1923

Die Glocke für den Dom zu Köln („Decker Pitter“) wird durch die Firma Gebrüder Ulrich, Glockengießerei AG Apolda, gegossen.

1944-1945

Am 21. November 1944 erfolgt der einzige Bombenangriff auf Apolda. Einige Todesopfer sind zu beklagen. Nach der kampflosen Übergabe der Stadt wird Apolda vom 12. April 1945 bis 1. Juli gleichen Jahres von amerikanischen und ab 2. Juli von sowjetischen Truppen besetzt.

1945-1948

Enteignungen und Verstaatlichungen in Landwirtschaft, Industrie und Handel lassen eine völlig neue Wirtschaftsstruktur entstehen.

1952

Apolda wird Kreisstadt im neugebildeten Bezirk Erfurt. Im gleichen Jahr empfängt das Glockenmuseum seine ersten Besucher.

1972-1988

Staatlich in die Wege geleitete, gravierende Veränderungen vollziehen sich ab 1972 in der Textilindustrie. Nach deren Abschluß existierten in Apolda noch sieben staatlich geleitete, große Trikotagenbetriebe, unter ihnen der Betrieb "Thüringer Obertrikotagen" mit mehr als 2 800 Beschäftigten.

1989/1990

Politische Wende in Apolda: Im Ergebnis der Kommunalwahlen vom 6. Mai 1990 übernimmt eine christlich-liberale Koalition die Geschicke der Stadt. Die Privatisierung von Industriebetrieben und Handelseinrichtungen beginnt.

1990

Mit der Reprivatisierung aller Handelseinrichtungen und Industriebetriebe der Stadt kehrt die Marktwirtschaft zurück.

1991- 1994

Mit dem Übergang in die Marktwirtschaft verliert die Textilindustrie ihre Dominanz in Apolda. Tausende von Arbeitsplätzen werden abgebaut. Die Wirtschaft muss neu strukturiert werden.

Nach Ablauf der 4jährigen Legislaturperiode des Stadtparlamentes stehen neben Investitionen von mehr als 600 Millionen DM und vertraglichen Vereinbarungen mit Privatinvestoren über 1520 neue Arbeitsplätze unter anderem zu Buche:

  • Erschließung und Errichtung der Gewerbegebiete an der B 87 und Heusdorf
  • Umstellung auf Erdgas
  • Beginn der Erschließung und Bebauung des Wohngebietes „Am Schötener Bache“

Herr Michael Müller wird als Ergebnis der Kommunalwahlen in einer Stichwahl am 26. Juni 1994 als Bürgermeister wieder gewählt.

1993

An die Stadt Apolda werden die Ortschaften Herressen-Sulzbach, Oberndorf und Zottelstedt angegliedert.

1994

Es erfolgt die Eingemeindung der Ortschaft Utenbach, sowie der Ortschaft Oberrossla/Rödigsdorf zur Stadt Apolda

1. Oldtimer-Schloßtreffen in Apolda (Beginn einer langjährigen Tradition)

1995

Eröffnung der Stadthalle als eine Stätte für kulturelles Leben, Veranstaltungen im großen sowie auch kleinen Rahmen, wie Konzerte, Theateraufführungen, Kinoveranstaltungen u.v.m.

1996

Die Ortschaft Schöten wird an die Stadt angegliedert.

1999

Feierliche Übergabe des rekonstruierten historischen Teiles des Apoldaer Rathauses, u. a. mit neu gestaltetem Foyer.

Enthüllung des Dobermanndenkmales anlässlich der Gründung des Dobermannvereines e. V. vor 100 Jahren. Das Dobermanndenkmal stellt eine Dobermannfamilie dar.

Mit einem Schauglockenguss, der Einweihung des Glockenspiels am Stadthaus und als Höhepunkt das Weltglockengeläut der in Apolda gegossenen Glocken in verschiedenen Kontinenten als musikalisches Live-Erlebnis wurde das 1. Welt­glocken­geläut in Apolda gefeiert.

2000

Die Brücke der B 87 über die Bahn bei Oberroßla wurde für den Verkehr freigegeben.

Bei den Kommunalwahlen wurden im ersten Wahlgang Michael Müller als Bürgermeister und Hans-Helmut Münchberg als Landrat wiedergewählt.

Der Oberbürgermeister der Stadt Weimar überreicht eine Kopie eines historischen Filmdokumentes in Form einer Videokassette; sie enthält einen im Jahr 1911 auf dem Apoldaer Markt gedrehten Streifen.

Das Stadtbad eröffnet nach umfangreichen Rekonstruktionsmaßnahmen für alle Badegäste wieder seine Pforten. Bei „Kaiserwetter“ nahmen über 2.000 Badegäste die Einladung zum „Tag der offenen Tür an“. Insgesamt wurden ca. 6 Millionen DM investiert.

2001

75 Jahre Apoldaer Park- und Heimatfest.

Der 3. Bauabschnitt des Apoldaer Rathauses wurde fertiggestellt und im Rahmen des „Tag des offenen Denkmals“ seiner Bestimmung übergeben.

2002

10 Jahre Gewerbepark B 87; mittlerweile sind 27 Unternehmen dort ansässig.

275jähriges Jubiläum der Alten Stadtapotheke.

Feierliche Übergabe des neuen Robert-Koch-Krankenhauses in der Jenaer Straße.

2003

Symbolischer Spatenstich im neuen Wohnbaugebiet in der Schwabestraße; bei Bauarbeiten dazu werden neun Sprengbomben gefunden und unschädlich gemacht.

Die Freiwillige Feuerwehr Apolda feiert ihr 135jähriges Jubiläum.

Offizieller Baubeginn zur Erweiterung des Gewerbeparks an der B 87.

2004

100. Geburtstag und Wiedereröffnung des Bismarckturmes an der B 87.

Wiedereinweihung der sanierten Martinskirche, dem ältesten Gebäude der Stadt.

Aus Anlass des 10jährigen Bestehens der Städtepartnerschaften zu Rapid City (USA) und Marks Kommun (Schweden) waren Gäste aus beiden Städten in Apolda zu Besuch.

2005

Die erste öffentliche Stadtführung lockt rund 60 Interessenten auf den Markt.

2006

Um den Service für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und zu optimieren wird im Stadthaus ein Bürgerbüro eingerichtet.

Nach 16 Jahren im Amt des Bürgermeisters wird Michael Müller im Stadtrat von Apolda verabschiedet. Ihm wird die Ehrenmedaille der Stadt verliehen.

Rüdiger Eisenbrand gewinnt die Bürgermeisterwahl mit 71 % der Wählerstimmen und wird am 1. Juli 2006 neuer Bürgermeister der Stadt Apolda.

Die Moto-Cross-Strecke "Am Tannengrund" feiert ihren 50. Geburtstag.

2007

Mit der Einrüstung des Turmes beginnen an der über 100-jährigen Lutherkirche umfangreiche Sanierungsarbeiten. Ein Teil der nötigen Mittel wurde durch den Verkauf der alten Schiefer durch die Kirchgemeinde eingebracht.

Im August findet das 3. Weltglockengeläut mit verschiedenen Live-Schaltungen z. B. nach Magdeburg, ins schweizerische Lützelflüh, nach Kathmandu/Nepal, nach Rom und Buenos Aires statt.

Auf den Moto-Cross-Strecke „Am Tannengrund“ wird die 100. Veranstaltung ausgetragen.

2008

Der ehemalige Standort des Krankenhauses in der Robert-Koch-Straße wurde im Januar abgerissen. Auf dem Areal entstanden mehrere Einkaufsmärkte.

Im Februar feierte die Stiftung Carolinenheim ihr 100-jähriges Bestehen.

Der erste Spatenstich für den Neubau des DKR-Pflegeheimes an der Planstraße wurde vollzogen. Bereits im Frühjahr 2009 sollen hier die neuen Bewohner einziehen.

Der Weltkonzern "adidas" präsentierte seine erste Ausstellung überhaupt im April im Kunsthaus Apolda Avantgarde

Mit einem großen Fest auf dem Markt wurde das 140-jährige Jubiläum der Feuerwehr Apolda begangen.

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Nordflügel des Apoldaer Schlosses wurden abgeschlossen.Trauungen werden seit Juni im neuen Trausaal vollzogen.

Am Topfmarkt begannen die Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten mit Mitteln der EU (EFRE) und des Freistaates Thüringen, welche im November abgeschlossen wurden.

Dr. Frank Neuschütz von der Deutschen Umwelthilfe e. V. zeichnet die Stadt Apolda für das Projekt "Scherbelhaufen" in Apolda-Nord  mit dem Titel "Grün in der Stadt" aus.

Der Stadtrat beschloss im September nahezu einstimmig die Bewerbung für die Landesgartenschau im Jahr 2013. Apolda ist damit eine von fünf Bewerberstädten.

Andrea Eskau trug sich als Handbike-Goldmedaillen-Gewinnerin der Paralympischen Spiele in Peking im Oktober ins "Goldene Buch der Stadt Apolda" ein.

Frau Karin Ender bekam für ihr ehrenamtliches Engagement in der Arbeit mit behinderten Menschen die Thüringer Rose verliehen.

Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) und Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand vollzogen im Dezember den ersten Spatenstich für die 2. Erweiterung des Gewerbeparks B87.

2009

Im Januar wurde in der Bahnhofstraße "Peters Karree" als Wohn- und Geschäftshaus fertiggestellt.

Der 30 Meter hohe Schornstein der Miltschen Fabrik in der Bernhardstraße wurde gesprengt.

Das Jugendhaus LOGO in der Schötener Promenade wurde durch einen Großbran im April zerstört.

Das Rathaus feiert sein 450jähriges Jubiläum. Besucher können sich eine Gedenkmünze mit einer Handspindel prägen.

Zum zweiten Mal ist Apolda Austragungsort der 14. IDC Dobermann-Weltmeisterschaft. Italien gewinnt die Mannschaftswertung.

Bei den Kommunalwahlen am 7. Juni wurden Stadtrat, Ortsteilbürgermeister und Ortsteilräte neu gewählt.

Für den Realisierungswettbewerb auf dem Gelände der ehemaligen Großküche wurden die Sieger prämiert.

Im August weihten Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus und Sozialministerin Christine Lieberknecht gemeinsam mit Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand die II. Erweiterung des Gewerbeparks B87 in nordwestliche Richtung mit 23 ha ein.

Zum Zwiebelmarkt wurde der Bürgerschal in den Stadtfarben auf einer Länger von 1.500m durch die Innenstadt entrollt.

Die Landesregierung vergab den Zuschlag für Apolda die Option, die Landesgartenschau im Jahr 2017 auszurichten.

Nach achtmonatiger Bauzeit wurde im November der neugestaltete Markt eingeweiht. Dieser wurde mit Mitteln der EU (EFRE) und des Freistaates Thüringen gebaut.

Eine neue Holzbrücke über die Ilm verbindet nun Oberroßla und Niederroßla.

2010

Der Auftakt zum Ausstellungsjahr begann mit der "Sammlung BUNTE" im Kunsthaus Apolda Avantgarde. Es folgten im Jahr noch die Ausstellungen "Gerd Mackensen", "Schöne Materie" und "Max Klinger".

Am 17. Februar (Aschermittwoch) brach in den frühen Morgenstunden ein Großbrand in der Innenstadt aus. Sechs zum Teil historische Häuser in der Bachstraße sowie am Alexander-Puschkin-Platz fallen den Flammen zum Opfer. Teilweise wurden sie wieder aufgebaut.

Im Beisein des ehrenamtlichen Beigeordneten Günter Ramthor erhielt Irene Lange in der Thüringer Staatskanzlei die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Bernd Schilling wurde im April mit 48,6 % der gültigen Stimmen als neuer Ortsteilbürgermeister von Oberroßla/ Rödigsdorf gewählt.

Andrea Eskau wurde nach ihren zwei Medaillensiegen bei den paralympischen Winterspielen in Vancouver vom Bürgermeister empfangen. Auch ihr ehemaliger Lehrer Wolfgang Heß war als Überraschungsgast dabei.

Nach rund einem Jahr Bauzeit ist auch die letzte Baulücke am umbauten Marktplatz geschlossen. Die Wohnungsgesellschaft Apolda mbH übergab das neue Wohn- und Geschäftshaus Markt 2.

Zum Schuljahresbeginn im August eröffnete die Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland die erste Grundschule in Freier Trägerschaft im Gebäude des Gymnasiums Bergschule Apolda.

Die Jährlingsgasse und die Planstraße wurden nach grundhaften Sanierungsarbeiten eingeweiht. 

Im Oktober nahmen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oberroßla nach über 30 Jahren ein neues, modernes Löschfahrzeug LF10-6 in Empfang.

Vor dem Stadthaus wurde eine Gedenktafel zur Friedlichen Revolution vor 21 Jahren enthüllt. Im Rahmen eines Wettbewerbes wurde die Idee des jungen Apoldaers Franz Richter umgesetzt.

Landrat Hans-Helmut Münchberg und Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand unterzeichneten eine "Vereinbarung über die gemeinsame Unterbringung und Mediennutzung der Stadtbibliothek Apolda sowie der Kreis- und Fahrbibliothek" im neuen Mehrgenerationenhaus.

2011

Im Januar wurde mit einem "Tag der offenen Tür" das Mehrgenerationenhaus "Geschwister Scholl" eingeweiht.

Eine Einwohnerversammlung zur Landesgartenschau in der Stadthalle fand großen Zuspruch bei der Bevölkerung.

Die im Januar im Kunsthaus Apolda Avantgarde eröffnete Ausstellung "Helmut Newton" ist ein Publikumsmagnet - so konnte der 15.000 Besucher begrüßt werden.

Im April eröffnete Willy Bogner persönlich seine Ausstellung "WILLY BOGNER LIVE" im Kunsthaus Apolda Avantgarde.

Die 12. Kreismesse wurde im Mai auf dem Gelände der Vereinsbrauerei Apolda, dem Marktplatz sowie dem Brauhof veranstaltet.

Die Veranstaltung "Gramont bittet zu Tisch" wurde erstmals und erfolgreich auf dem Apoldaer Marktplatz durch den Verein "Apolda blüht auf" e.V. durchgeführt.

Die Kinder und Erzieherinnen des "Regenbogenhauses" beziehen ihr neues Domizil in der Moskauer Straße im Juli.

Karl-Heinz Steiger, langjähriger Organisator der Apoldaer Schach Open, erhielt die "Medaille für besondere Verdienste um die Stadt Apolda" während der Internationalen Schach-Open in der Stadthalle.

Das Hans-Geupel-Stadion wurde nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im Herbst fertiggestellt. Markant ist die rote Kunstlaufbahn.

Bürgerinnen und Bürger wurden aufgerufen, Entwürfe für das Stadtleitbild einzureichen. Zur Diskussion standen "Kreativstadt", "Tourismusstadt" und "Wohlfühlstadt".

Im Dezember wurde nach über 20 Jahren auf dem Marktplatz eine Glocke mit der Inschrift "Demonkratie ist unser Maß - keine Toleranz der Intertoleranz" gegossen.

2012

Auf dem Weg zur Landesgartenschau 2017: Für den ÖPNV-Verknüpfungspunkt am Apoldaer Bahnhof erfolgte der Spatenstich im Februar.

Die Dr. Schär Deutschland GmbH erweiterte im Gewerbepark B87 ihren Produktionsstandort.

Mit 60,5 % Stimmen wurde Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand (FWW) im ersten Wahlgang zur Bürgermeisterwahl in seinem Amt für weitere sechs Jahre bestätigt.

Thüringens Innenminister Jörg Geipert übergab den Fördermittelbescheid über 25.000 EUR für einen neuen Einsatzleitwagen.

Das Apoldaer Freibad feierte im Anfang Juni sein 90jähriges Bestehen. Eine Dokumentation zeigte den Besuchern die Geschichte des Bades auf.

In der Alexanderstraße schmückt ein Wandbild zwei Häuser der Wohnungsgesellschaft Apolda mbH.

Am 29. August brach in der Keßlerstraße 3 in der Nacht ein Feuer aus. Angrenzende Hausbewohner mussten evakuiert werden.

Im September wurde nach zwei Jahren Bauzeit der "Wohnpark am Brühl" eingeweiht. Alle Wohnungen wurden bis zum Jahresende bezogen.

Die Liechtensteiner Ospelt Gruppe startete die Produktion im neuen und modernsten Tierfutterwerk im Gewerbepark an der B87.

Im Ortsteil Oberroßla wurde im November der neue Verweilplatz übergeben, den "Die kleinen Strolche" sofort in Besitz nahmen.

Ende des Jahres wurde vor dem Stadthaus die erste Bushaltestelle als neues Stadtmobilar errichtet und sorgte für viel Gesprächsstoff.

2013

Das Robert-Koch-Krankenhaus feierte im Januar sein 10-jähriges Jubiläum am Standort in der Jenaer Straße. Zum "Tag der offenen Tür" wurden zahlreiche Besucher begrüßt, Anziehungspunkt war außerdem die Ausstellung "Körperwelten".

Auf dem Schulplatz wurde im Mai der neue Brunnen "David der Strickermann" zum alljährlichen Bornfest eingeweiht.

Zum 50jährigen Bestehen des Partnerschaftsvertrages mit der französischen Stadt Seclin wurde eine Ausstellung zu allen Partnerstädten im Glocken- und Stadtmuseum gezeigt.

"100 Jahre Herressener Promenade - Parkfeste in Apolda" lautete das Thema zum diesjähringen Parkfest. Die Hochseilartisten der Familie Weisheit zeigten anlässlich dieses Jubiläums ihre Können in luftiger Höhe.

Für das neue Logistik-Center der Deutschen DOKA erfolgte im Juli die Grundsteinlegung im Gewerbepark B87, II. Erweiterung.

Im Ortsteil Nauendorf wurde der Mattstedter Weg nach grundhaftem Ausbau planmäßig freigegeben. Die Maßnahme war ein teil aus dem Dorfentwicklungsplan zum Dorferneuerungsprogramm.

Zur Erinnerung an den 150. Jahrestag des Hundemarktes in Apolda präsentierte die Sektion Dienst- und Gebrauchshundewesen Apolda e. V. und die Ortsgruppe Burkhardtsdorf am 1. September verschiedene Hunderassen auf dem Marktplatz.

Im September besichtigten tausende Besucher die zwanzig Betriebe, welche sich zum "Tag der offenen Betriebe" im Gewerbepark B87 präsentierten. Die Firma Dr. Schär Deutschland nutzte den Tag zur Einweihung ihrer Produktionserweiterung. 

Der Künstler Christoph Hodgson übergab das Wandbild "Apoldaer Persönlichkeiten" mit acht Apoldaer Persönlichken in der Alexanderstraße.

In der Bahnhofstraße wurde im Oktober der Bauabschnitt "Vordere Bahnhofstraße" bis zur Kreuzung Dornburger Straße freigegeben.

Der mehrfachen Paralympic-Siegerin Andrea Eskau wurde in der feierlichen Stadtratssitzung am 3. Oktober die "Medaille für besondere Verdienste um die Stadt Apolda" verliehen.

Die Verkehrsstation "Bahnhof Apolda" wurde nach barrierefreiem Umbau und Komplettsanierung öffentlich eingeweiht.

2014

Andrea Eskau erhielt als erste die "Urkunde zur Ernennung als Botschafterin der Landesgartenschau Apolda 2017". Später im Jahr folgten noch der Sänger Ronny Weiland und der frühere Bob-Pilot Wolfgang Hoppe.

Das neue Logistikzentrum der Deutschen Doka in Apolda feierte seine offizielle Eröffnung im Gewerbepark II an der B87 im Juni. In den Standort Apolda wurden über 14 Millionen EUR investiert.

In der konstituierenden Stadtratssitzung wurden die Stadtratsmitglieder und alle sieben Ortsteilbürgermeister per Handschlag verpflichtet. Sitzverteilung der Kommunalwahl vom 25. Juni 2014: CDU 11 Sitze; FWW 7 Sitze; DIE LINKE 6 Sitze; SPD/Grüne 4 Sitze; FDP 2 Sitze

Der offizielle Spatenstich für den Neubau der Dreifeldsporthalle an der Adolf-Aber-Straße erfolgte.

Die Fische des Friedens- und Lohteiches wurden für die anstehenden Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen in der Herressener Promenade abgefischt und das Wasser abgelassen.

Der Ortsteil Oberroßla wurde im September als erster Ortsteil an die leistungsstarke Breitbrandverbindung angeschlossen.

Im Oktober wurde der Erweiterungsbau des Robert-Koch-Krankenhauses feierlich eingeweiht und bietet nun auch ein Dialyse-Zentrum.

Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Rapid City und Marks Kommun wurden die Verträge erneuert und Eintragungen ins "Goldene Buch" der Stadt Apolda vorgenommen.

Mit der Neupflanzung von 41 Winterlinden zwischen Ackerwand und Rosestraße ist der Allee-Charakter wieder hergestellt und die Baumaßnahme "Hintere Bahnhofstraße" konnte abgeschlossen
werden.

Nach 15 Monaten Bauzeit wurde im November die Großbaustelle "Umgestaltung Darrplatz/ Melanchthonplatz/ Knoten Dornburger Straße/ Bernhardstraße" beendet.

Am Apoldaer Bahnhof wurde der neue Park- & Ride-Parkplatz am ÖPNV-Verknüpfungspunkt freigegeben. Als Blickfang wurde auf dem Platz der Nachbau eines Rennautomobils aufgestellt.

Im Dezember wurde der Anbau in der Kindertageseinrichtung "Mozartweg"bergeben und ermöglicht künftig die Aufnahme von Kindern ab einem Jahr.

2015

Die Kindertageseinrichtung "Mozartweg" feierte im März ihr 30-jähriges Bestehen. Mozart persönlich begrüßte die zahlreichen Gäste mit einer Geburtstagstorte.

In öffentlichen Baustellen-Spaziergängen durch die Herressener Promenade (Kernzone 2) wurden Interessierten die Baufortschritte gezeigt.

Die Goerdelerstraße in der Fußgängerzone wurde nach grundhaftem Ausbau für ca. 350.000 € (Eigenanteil Stadt 52.500 €) freigegeben.

Das Denkmal "Opfer des Faschismus" in der Bahnhofstraße wurde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder eingeweiht.

Im Rahmen des 22. Oldtimer-Schlosstreffen wurde der Park- & Ride-Parkplatz am Apoldaer Bahnhof in "Hugo-Ruppe-Platz" benannt.

Bei "Gramont bittet zu Tisch" präsentierte der Verein "Apolda blüht auf" e. V. einen Apfel mit Vereinslogo. Zur Landesgartenschau sollen möglichst viele Werbeäpfel die Innenstadt verschönern.

Mit der Thüringer Allgemeinen wurde ein Namenswettbewerb für die Kernzone 1 ausgelobt mit dem Ergebnis, dass das Terrain nun "Paulinenpark" bezeichnet wird.

Im Ortsteil Oberroßla erfolgten nach umfassendem Ausbau die erwartete Freigabe der Straßen "Lutherstraße" und "Neuer Weg".

Die staatliche Grundschule "Am Schötener Grund" wurde für 3 Mio. € erweitert und saniert. Der Abschluß der Baumaßnahme wurde gemeinsam mit dem 100jährigen Schuljubiläum gefeiert.

Nach grundhafter Sanierung und umfangreichen Ausbauarbeiten wurde der erste Bauabschnitt in der Schieringstraße wieder freigegeben.

Im Rahmen des Hochwasserschutzprogramms wurden drei Brücken über den Herressener Bach in der Promenade neu errichtet.

Erstmals wurde die "Medaille für besondere Verdienste um die Stadt Apolda" an einen Verein, den Förderkreis zur sprachlichen, beruflichen u. kulturellen Integration in Thüringen e. V., verliehen.

2016

Die Landesregierung beschloss, dass die Stadt Apolda den 16. Thüringentag im Jahr 2017 ausrichten wird.

In der Innenstadt wurde das gebührenpflichtige Parken wieder eingeführt.

Bei der Firma Gutena im Gewerbepark B87 erfolgte der Spatenstich für die Produktions- und Lagererweiterung für über 2 Mio. EUR.

Die offizielle Baustellenübergabe an die Landesgartenschau Apolda 2017 GmbH fand mit einem großsen Baustellenfest statt.

Die Dreifeldsporthalle wurde nach knapp zweijähriger Bauzeit eingeweiht und zur Bewirtschaftung an die Apoldaer Beteiligungsgesellschaft mbH übergeben.

Das Thüringentagpaar 2017 wurde nach öffentlicher Ausschreibung den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der neu entstandene Paulinenpark mit ca. 3,5 ha zwischen Bahnhofstraße und Bernhardstraße wurde eingeweiht.

Das Technische Hilfswerk enthüllte im Rahmen des "Tag der offenen Betriebe" die Bautafel für ihren Stützpunkt-Neubau im Gewerbepark B87.

Der Stadtrat beschloss die Abgabe aller Schulen an den Kreis Weimarer Land sowie die Abgabe der Trägerschaft der kommunalen Kindertageseinrichtungen an freie Träger ab 1. Januar 2017.

Nach der Rückkehr mit zwei Medaillen von den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro wurde Andrea Eskau von Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand und LGS-Geschäftsführer Sören Rost herzlich begrüßt.

In der Schötener Promenade wurden acht Brücken nach unfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des Hochwasserschutzprogramms wieder freigegeben.

Die 27jährige Masterstudentin Daniela Johanni von der Hochschule Trier siedelte sich für Jahr als "Designer in Residence" in Apolda an.

http://www.apolda.de/stadt-apolda/stadtinformationen/geschichte/